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Schicker: „Da standen ihm die Tränen in den Augen“

krone Sport

Das waren emotionale Wochen in Sinsheim! Der Machtkampf bei der TSG Hoffenheim scheint vorerst zu Ende zu sein, Klub-Mäzen Dietmar Hopp hat sich offenbar durchsetzen können und auch die Zukunft von Sport-Boss Andreas Schicker und jene von Trainer Christian Ilzer scheint gesichert. Schicker hat nun über einen besonders emotionalen Moment in der zuletzt unruhigen Phase gesprochen. 


Plötzlich tauchte, wenige Tage nach überstandenem Machtkampf, Mäzen Hopp in der Hoffenheimer Kabine auf. Das Team von Trainer Christian Ilzer hatte gerade einen 3:0-Sieg gegen Freiburg errungen und feierte diesen. „Es wurde sehr schnell ruhig, als er die Kabine betreten hat. Auch wenn wir 3:0 gewonnen hatten, hat man bei den Spielern gemerkt, dass es ein besonderer Moment ist“, schildert Schicker gegenüber „Sport1“ die Situation.

Schließlich feierte man gemeinsam den Sieg gegen Freiburg. Eine einzigartige Situation, wie Schicker betont: „Ich habe gesehen, wie glücklich Dietmar Hopp ist. Da standen ihm die Tränen in den Augen. Er ist eine Runde gegangen, hat jeden Einzelnen begrüßt und gratuliert. Für mich war das sehr emotional.“

Bewegte Zeit auch für Schicker
Denn auch die Zukunft von Schicker stand, trotz sportlichem Erfolg in der aktuellen Saison, auf der Kippe. Ex-Interimspräsident Christoph Henssler wollte den Österreicher offenbar aus dem Verein drängen. Mit Schicker hätte möglicherweise gleich auch Ilzer seinen Hut genommen. 

Am Ende konnte sich Schicker durchsetzen – auch mit Hilfe von Hopp. „Ich habe seit Beginn meiner Zeit hier einen sehr guten und engen Austausch mit Dietmar Hopp. Er hat mich ja auch geholt. Ohne ihn gäbe es das alles hier nicht. Mein Auftrag war, die TSG sportlich wieder erfolgreich zu machen. Ich nehme wahr, dass Herr Hopp sehr glücklich ist, wenn wir über Fußball sprechen. Das ist ein schönes Gefühl“, so Schicker. 

Die Zeit hat auch bei Schicker Spuren hinterlassen, wie er verrät: „Grundsätzlich geht es mir gut, aber die vergangenen Wochen waren sehr intensiv, weil eine mögliche Abberufung meiner Person im Raum stand. Ich muss aber sagen: Auch in dieser Phase ist der Verein mit vielen Mitarbeitern, Sponsoren und Fans zusammengerückt. Das hat mir viel Kraft gegeben.“ 


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